Rudolf Henrich ist im Alter von 89 Jahren verstorben

„Mit großer Trauer haben wir vom Tod unseres Ehrenvorsitzenden Rudolf Henrich erfahren. Er hat sich jahrzehntelang mit großer Leidenschaft für Bad Vilbel eingesetzt. Rudolf Henrich hatte entscheidenden Anteil am großen Erfolg der Bad Vilbeler Christdemokraten, “ sagte Tobias Utter, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bad Vilbel und Mitglied des Hessischen Landtags.

Rudolf Henrich ist in der Nacht zum Dienstag im Alter von 89 Jahren verstorben. Geboren wurde er am 1. März 1929 in Bad Soden-Salmünster. Nach Schule und Abitur studiere er Volkswirtschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt. Von 1952 bis 1992 war Rudolf Henrich als Diplomvolkswirt bei der niederländischen Fluggesellschaft KLM tätig. Stationen seiner Karriere waren Niederlassungsleiter in Nürnberg und Frankfurt, Deutschlanddirektor für Passagierverkehr und schließlich Generalbevollmächtigter für Dänemark und Island.

1967 wurde er in Bad Vilbel Mitglied der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands. Im Jahre 1977, als die CDU erstmals mit einer absoluten Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung die politische Verantwortung in der Brunnenstadt übernahm, wurde Henrich Vorsitzender des Stadtverbandes und blieb dies bis 1985. In dieser Zeit wurde das traditionelle Neujahrstreffen der CDU Bad Vilbel eingeführt. Henrich war wesentlich an den Personalentscheidungen der CDU, Bürgermeister Günther Biwer und Erster Stadtrat Klaus Minkel, beteiligt.

Sein ehrenamtliches Engagement war sehr beeindruckend. Von 1968 bis 1985 war er Mitglied des Kreistags, von 1993 bis 2001 Kreisbeigeordneter und von 1992 bis 2004 Stadtverordneter sowie Vorsitzender des Haupt- und Finanz-Ausschusses. Sein großes Wissen und seine berufliche Erfahrung brachte er im Zweckverband Oberhessischer Versorgungsbetriebe (ZOV) von 1973 bis 2006 als Mitglied des Vorstandes ein.

Doch auch im sozialen Bereich engagierte sich Rudolf Henrich. Als langjähriger Vorsitzender des Partnerschaftsvereins unterstützte er mit großem Erfolg ein Schulprojekt in der kenianischen Stadt Eldoret.

Seine besonderen Verdienste wurden vom Bundespräsidenten mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gewürdigt.

„Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Rosemarie, seinen Kindern und Enkeln. Wir werden uns mit großer Dankbarkeit an einen großen Demokraten und sein beeindruckendes Wirken erinnern,“ sagte Utter abschließend.

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