CDU Dortelweil begrüßt die Planungen

Dortelweil. Vertreter des Zweckverbandes Regionalpark RheinMain Niddaroute haben in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats in Dortelweil die Pläne zum Ausbau des letzten Teilstücks des Niddaradwegs auf Dortelweiler Gemarkung vorgestellt. Der besagte 1,2 km lange Abschnitt erstreckt sich vom Bahnübergang Niddatalbahn bis zum Sportplatz in Dortelweil. Mit der Fertigstellung wird der Ausbau der schnellen Radwegeverbindung zwischen Gronau und der Innenstadt abgeschlossen sein. Das Projekt wird vom Zweckverband nicht nur geplant und betreut, sondern auch finanziert.

Die Dortelweiler CDU begrüßt die Planungen des Zweckverbandes. CDU Ortsvorsteher Herbert Anders zeigt sich zufrieden. “Viele Ideen der Dortelweiler CDU, die sich zuvor ausführlich mit dem Thema beschäftigt und eine Vielzahl an Optionen durchgespielt hatte, wurden in der Konzeption aufgegriffen”, so Anders. Auch alle anderen Fraktionen im Ortsbeirat unterstützen das Projekt.

Die Planungen sehen einen Ausbau der Trasse auf 3 Meter Breite vor. Der Anstieg zur Bahnüberführung, der jedem Dortelweiler aufgrund der Steigung ein Begriff ist, wird verringert. In Höhe der Kleingärten grenzt der Weg aktuell direkt an die Gartenparzellen. Um die 3 Meter Ausbaubreite zu gewährleisten, ist es daher notwendig die fehlende Breite auf Flußseite bereitzustellen. Die Planzeichnungen sehen auf dem Teilstück 4 Verbreiterungen seitlich neben dem Radweg vor auf denen jeweils 2 Bänke, Tisch und Fahrradabstellplätze zum Verweilen und Genießen der Natur einladen. Auf dem Weg weiter Richtung Dortelweil trifft man auf einen Bereich mit großkronigen Bäumen, hier werden künftig der Rad- und Fußweg getrennt zueinander verlaufen. Während der Radweg die bestehende Wegeführung vorwiegend übernimmt, soll der von der Stadt angelegte Fußweg neben den Kleingärten verlaufen und mit Bessunger Kies befestigt werden. Die Trennung ermöglicht es den Fußgängern sich ungestört in diesem parkähnlichen, für Naherholung wichtigen Bereich zu bewegen. Die Querung des Flusses wird künftig über eine 27 m lange und 4 m breite Brücke erfolgen. Bevor der Radweg auf die Brücke trifft wird dieser verschwenkt, um das Einfahren in den für den Radverkehr gesperrten Bereich des “Dortelweiler Kies” zu verhindern.

Die im Volksmund unter dem Namen “Bodirsky-Steg” bekannte, 1,5m schmale Brücke soll abgerissen werden, da deren Fundamente für die neue Brücke wiederverwendet werden können. Nach Verstärkung der Fundamente wird eine Aluminiumbrücke an dieser Stelle eingesetzt werden, die nicht nur mit einer Breite von 4m deutlich günstiger für Begegnungsverkehr ist, sondern auch aufgrund der Statik tiefer liegen kann (Aluminium). Die Anlieferung erfolgt in einem Stück.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 1,5 Mio. Euro, wobei 560.000 Euro auf den Brückenbau entfallen. Sobald der Förderbescheid erteilt ist sieht der Zeitplan den Abbruch der Brücke für Mitte Oktober vor. Mit dem Wegebau soll im nächsten Jahr begonnen werden.

Einige Bäume, die sich zu nah am Wegesrand befinden, müssen gefällt werden. Hierbei handelt es sich vorwiegend um junge Birken. Kompensiert werden die Fällungen durch die Nachpflanzungen von ca. 20 neuen Bäumen entlang des Weges. Das Fällen von großkronigen Bäumen kann weitgehend verhindert werden bis auf Ausnahmefälle, in denen die Bäume abgängig sind, also bereits absterben.

“Nach Fertigstellung dieses Teilstücks ist endlich die Infrastruktur geschaffen, sodass die Bürgerinnen und Bürger vermehrt das Fahrrad nutzen können, um von Gronau und Dortelweil bequem in die Innenstadt zu gelangen”, ergänzt der Vorsitzende der Dortelweiler CDU Dr. Witzel.

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